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18.09.2026

Zum Tod von Hans-Jörn Hasse

Die KFS-Gemeinschaft nimmt Abschied von ihrem zweiten Gründervater

Hans-Jörn Hasse ist 14.09.2026 verstorben.

Als Martin Quandt ihn damals fragte, ob er ein Haus für eine Konfirmandenfreizeit in den Bergen besorgen solle, willigte der junge Pfarrer Hans-Jörn Hasse begeistert ein. Ihm war es ein Anliegen, den Glauben nicht nur frontal zu vermitteln, sondern ihn in zeitgemäßer Form gemeinsam mit jungen Menschen zu leben. So wurde 1967 das Konfirmanden-Ferien-Seminar (KFS) in Südtirol geboren – ein Modell, das bis heute Bestand hat und viele Generationen geprägt hat.

Hans-Jörn Hasse blieb dem KFS bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 aktiv verbunden. Als Pfarrer in Salzgitter-Lebenstedt und danach an St. Stephani in Goslar wirkte er in diesem Geist und prägte zahlreiche junge Menschen. Nicht wenige von ihnen wurden später selbst Teamerinnen und Teamer und trugen die Idee des KFS weiter.

Auch nach seiner aktiven Dienstzeit blieb Hans-Jörn Hasse dem von ihm mitbegründeten Modell eng verbunden. Mit großem Interesse verfolgte er, wie sich „sein“ KFS im Laufe der Jahrzehnte entwickelte, wie sich Ideen und Praxis veränderten und zugleich der Kern der ursprünglichen Vision lebendig blieb. Mit großer Freude begingen die beiden Gründerväter 2017 gemeinsam das 50-jährige KFS-Jubiläum.

Seit der Gründung des KFS haben tausende junge Menschen erfahren, wie Glauben und Alltag, persönliche Identität und gelebte Gemeinschaft zusammengehören können.

Der KFS-Arbeitskreis und der Förderverein KFS e.V. danken Hans-Jörn Hasse für seinen Weitblick, seinen Mut und seine Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Sein Wirken hat Spuren hinterlassen.

Beitrag von MP